Was ist laut Analysen 2020 im Bereich IT-Sicherheit zu erwarten? Laut Forrester werden Daten der große Treiber der Cybersecurity sein. Laut Analysten werden folgende Entwicklungen die Welt der IT-Sicherheit im Jahr 2020 maßgebend bewegen.

Um die Schutzmaßnahmen der IT grundlegend besser umgehen zu können, werden vermehrt künstliche Intelligenz und Machine Learning benutzt. Dadurch werden beispielsweise Unternehmen durch Deepfakes gezielt attackiert. Darunter versteht man täuschend echt wirkende Bilder und Videos, die jedoch nicht echt sind. Weiterhin muss der Fokus auf Anti-Spionage-Technologien gelegt werden, um wertvolle Informationen über Aktivitäten, Pläne und Verhaltensmuster von Mitarbeitern nicht nach außen dringen zu lassen. Des Weiteren hat die vollständige Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zur Folge, dass Cyber-Katastrophen inzwischen denselben Härte-Grad haben wir Naturkatastrophen. Daher müssen auch für diese Art von Katastrophen Hilfsprogramme erstellt werden, damit sich die Bürger im Falle eines Cyber-Blackouts auf Unterstützung verlassen können.

Ransomware wächst kontinuierlich

Die größte Schwachstelle von Unternehmen ist, dass sie datengetrieben sind. Das heißt sie sind angreifbar und leicht zu erpressen. Durch immer wertvoller werdende Daten, können immer höhere Lösegeldforderungen generiert werden. Hier wird vorausgesagt, dass explizit auf automatisierte Methoden gesetzt wird, die Management-Tools von Unternehmen ausnutzt und dadurch Sicherheitskontrollen umgeht und Sicherheitskopien von verschlüsselten Daten deaktiviert. Gerade im öffentlichen Sektor kann ein Angriff auf die Kommune weitreichende Auswirkungen auf das öffentliche Leben, wie Gesundheitswesen oder Energieversorgung haben. Eine Folge eines solchen Angriffes wäre die Katastrophenhilfe der Landesregierung, doch welche Rolle sollen nationale Regierungen bei der Unterstützung im Falle einer Cyberattacke spielen? Eine Frage die noch geklärt werden muss.

 

Weniger Daten für KI – mehr für Angreifer

Trotz aussichtsreicher Chancen werden mindestens 20% der Unternehmenskunden, laut Forrester, verbieten, Ihre Daten bei Anbietern für lernende Systeme zu verwenden. Dadurch sinken zwar die eigenen Angebote, jedoch sind die Bedenken bezüglich der Anonymisierung, des Schutzes und der versehentlichen Offenlegung eigener Daten einfach zu groß. Trotz diesem Trends von sparsamen ausliefern von eigenen Daten, sind bereits genügend Mengen im Umlauf, um Angriffe durchführen zu können. Mit Hilfe von verfeinerten Angriffsmethoden, wie echt wirkenden Textgenerierungen sowie gefälschten Stimm- und Videoaufnahmen, werden Unternehmen getäuscht. Ebenfalls werden gezielte Desinformationskampagnen gestartet gegen Unternehmen gestartet.

Daraus resultiert ein Pool an Anti-Spionage Technologien, die die Menge an Informationen reduzieren werden und Endnutzern helfen werden, Überwachung zu vermeiden. Das kann von VPNs, Ad-Blockern und Anonymisierungssoftware bis hin zu anonymen Suchmaschinen und Kreditkarten reichen.

 

Quelle: CIO