Ob Firewalls, Virenscanner, Datensicherung oder Methoden zur Verschlüsselung – bei dem reichhaltigen Produktangebot zum Thema IT-Security fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Den meisten Unternehmen fehlt jedoch noch immer das Fundament für eine ganzheitliche, funktionierende IT-Security-Lösung. Mit einem ISMS, einem Managementsystem für Informationssicherheit, lässt sich dieses herstellen. Ein ISMS macht die IT-Sicherheit oft erst wirklich sicher und messbar. Was für KRITIS-Organisationen bereits oberstes Gebot ist, könnte auch für Unternehmen anderer Branchen bald entscheidend werden.

Ein ISMS beinhaltet Richtlinien und Regeln, welche die IT-Sicherheit im Unternehmen herstellen soll. Die Schutzziele des IT-Grundschutzes -Vertraulichkeit, Verfügbarkeit sowie Integrität – werden damit bewahrt. 

Ein ISMS deckt Schwachstellen auf und ermöglicht konkrete Maßnahmen

Durch den Aufbau eines ISMS lassen sich Risiken, Schwachstellen und Angriffspunkte kontrollieren und die Sicherheit im Unternehmen fortlaufend optimieren. Anhand des damit geschaffenen höheren Schutzniveaus können Unternehmen langfristig hohe Ausfall- und Wiederherstellungskosten sowie Ruf- und Imageschäden vermeiden, die ein Angriff mit sich bringen würde.

Das ISMS ist an die gültigen IT-Gesetze und Vorgaben angepasst. KRITIS-Unternehmen werden bereits seit 2015 durch das IT-Sicherheitsgesetz dazu verpflichtet, ihre IT an den aktuellen Stand der Technik anzupassen und vor Angriffen zu schützen. Zu den Kritischen Infrastrukturen zählen alle Organisationen, deren Ausfall das Gemeinwohl beeinträchtigen kann. Diese Firmen sollten ein nach ISO 27001 zertifiziertes ISMS aufbauen oder sich am IT-Grundschutz-Kataloge des BSI orientieren.

Der Aufbau verläuft in mehreren Schritten

Das ISMS verläuft in mehreren Schritten: Von der Initiierung und Konzeption bis hin zur Risikoanalyse und Umsetzung der ersten Maßnahmen können Unternehmen dabei auf die Unterstützung eines externen IT-Dienstleisters zurückgreifen. Dieser kann den Prozess der beratend begleiten und sollte dem Unternehmen und fortlaufend Auskunft über die aktuelle Entwicklung der Informationssicherheit geben.

Die Q-SOFT GmbH bietet Ihnen mit ihrer langjährigen Expertise IT-Beratung in Sachen Konzeption, Umsetzung und Überwachung eines ISMS. Wir sind Ihr IT-Dienstleister in Mitteldeutschland und unterstützen Sie in allen Phasen der Realisierung der gesetzlichen Anforderungen.

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Wir stehen Ihnen in allen Schritte beratend zur Seite. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein individuelles Sicherheitskonzept. Mit uns sind Sie gegen die neuesten Angriffs-Technologien geschützt und können sich  auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir uns um Ihre IT kümmern.

Häufig gestellte Fragen:
1. Brauche ich ein ISMS?
Jedes Unternehmen kann sich durch den Aufbau eines zentralisierten Management- und Sicherheitssystems einen Wettbewerbsvorteil sichern. Bislang stehen nur KRITIS-Unternehmen in der Pflicht, ihre IT an den aktuellen Stand der Technik anzupassen und vor Angriffen zu schützen. Allerdings ist die Herstellung eines sicheren Schutzniveaus für jedes Unternehmen existenziell, da individuelle Schwachstellen gefunden und beseitigt werden können, die auf einem anderen Weg wahrscheinlich nicht zu Tage treten.
2. Wer beschäftigt sich im Unternehmen mit dem Aufbau eines ISMS?

Die Informationssicherheit ist inzwischen zu einem Thema der obersten Managementebene geworden. Sicherheitsmaßnahmen sind dann am effektivsten, wenn Entscheidungsbefugnis mit technischer Kompetenz zusammentrifft und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Mit der Entscheidung für ein ISMS sollte sich daher die oberste Management-Ebene sowie die IT-Abteilung befassen. Verantwortlich für den Aufbau des ISMS ist der interne IT-Sicherheitsbeauftragte. Unternehmen können jedoch ebenfalls auf die Hilfe eines externen IT-Dienstleisters zurückgreifen, der die Sicherheitsmaßnahmen plant, die Maßnahmen zur Umsetzung vorschlägt und den Prozess laufend überwacht.

3. Wie aufwendig ist ein ISMS?
Die Größe des Projektes hängt grundsätzlich vom individuellen Unternehmen ab. Die Q-SOFT GmbH stellt dazu für kleinere und mittlere Unternehmen je eine Lösung bereit. Die Lösung für kleinere Projekte lässt sich innerhalb wenigen Tagen schnell und effektiv umsetzen.
4. Wie baue ich ein ISMS auf?
Der erste Schritt ist die Konzeptionierung und Planung. Im weiteren Verlauf wird eine Risikoanalyse durchgeführt. Dadurch werden Risiken identifiziert und der Schutzbedarf festgestellt. Besonders schützenswerte Prozesse und Daten im Unternehmen werden herauskristallisiert. Aus diesen Erkenntnissen leiten sich die Maßnahmen ab, mit denen mögliche Angriffe vermieden werden sollen. Da der Aufbau eines ISMS ein fortlaufender Prozess ist, müssen die Maßnahmen anschließend überwacht, kontrolliert und ggf. angepasst werden. Dafür werden spezielle Audits erstellt. Zusätzlich ist eine Notfallplanung empfehlenswert, die das Unternehmen auf den Ernstfall vorbereitet. Ferner müssen die Mitarbeiter kontinuierlich geschult werden.
5. Muss ich das ISMS zertifizieren lassen?
Alle Unternehmen im Bereich Energieversorgung benötigen bereits jetzt eine Zertifizierung. Die Zertifizierung muss unabhängig durch eine akkreditierte Stelle durchgeführt werden. Unternehmen anderer Sektoren können sich zertifizieren lassen. In einigen Bereichen werden Zertifikate bereits jetzt von Lieferanten und Kunden als Garant für ein etabliertes Sicherheitskonzept gefordert.

 

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Quelle: security-insider.de